Mit dem japanischen Geiger Fumiaki Miura (1993) und der armenischen Pianistin Nareh Arghamanyan (1989) bescherte der Kulturring den Hörern eine Sternstunde (...). Dass diese jungen Virtuosen wie sehr erfahrene große Meister gestalteten, haben selbst die Optimisten nicht erwartet.
Heilbronner Stimme, 29.11.2010
Der 17-jährige Solist Fumiaki Miura begnügt sich keineswegs damit, seine preisgekrönte Virtuosität in einem geigerischen Feuerwerk auszustellen. Der Japaner aus Wien antwortet auf die artistischen Zumutungen der "Carmen-Fantasie" von Hollywood-Komponist Franz Waxman mit schwereloser Galanterie und unterstreicht das Lockende, Glühende, Ätherische der Bizet-Melodien.
Mannheimer Morgen, 14. Juli 2010
Zirkusnummern beherrscht auch Fumiaki Miura; aber er leistet es sich, sie erst ganz am Ende, wie eine Zugabe, zu präsentieren: Mit gespanntem Schwung und delikater Grandezza wirft er "Introduktion und Rondo capriccioso" von Camille Saint-Saëns hin, dass den Gästen im gut besuchten Kirchensaal Augen und Ohren übergehen. Trampelnd rufen sie ihm Bravos zu. Schon zuvor taten sie's: so bei Ludwig van Beethovens "Frühlingssonate".
Frankenpost, 10. Juli 2010